Die Nissan-Armada: Mit fünf brandneuen GT-R gingen die Japaner im ersten Lauf der nationalen Super GT-Serie an den Start. Neben …

Mit einem Doppelsieg durch Satoshi Motoyama/Benoit Treluyer und Michael Krumm/Masataka Yanagida gelang Nissan ein fantastischer Einstand für den brandneuen GT-R.
Suzuka/Japan, unter blauem Himmel und bei angenehmen 19 Grad Lufttemperatur standen am Start gleich drei der fünf neuen GT-R auf den besten Startplätzen. Michael Krumm im Autech-GT-R Nummer 22 startete sogar von der Pole-Position. Doch gleich nach dem Start schon Aufregung bei Nissan : Ausgangs der zweiten Kurve kam der von Platz drei losgefahrene Sebastien Philippe (Calsonic Impul-GT-R) nach einem Gerangel mit dem Lotterer- Lexus ins Schleudern und krachte rückwärts in die Reifenstapel. Der Franzose humpelte zur Box, wo in 20 Minuten die Heckpartie zusammengeflickt wurde. Als Trost blieb den schnellsten Nissan-Privatiers danach nur noch die schnellste Runde (1.56,136 Min.), die in Japan mit einem Punkt belohnt wird.
Der Nissan GT-R ist serienfertig – Zeit für die Japaner, den Preis zu bestimmen. Obacht Porsche, der 480 PS starke Rivale aus Fernost kommt im März 2009 für 74.990 Euro auf den deutschen Markt!

Jahrelang mussten die Nissan-Fans hierzulande darben, wenn in Japan mal wieder ein neuer Skyline präsentiert wurde – die heiße Kiste wurde in Deutschland nie offiziell angeboten. Doch mit dem Nachfolger wird alles anders: Im März 2009 hat das Warten auf den neuen GT-R auch in Deutschland ein Ende, wie Nissan jetzt im Rahmen des 78. Auto-Salons in Genf verkündete. Zeit genug also für die kommenden Kunden, schon mal auf den Preis von 74.990 Euro zu sparen. Dafür gibt es einen ultrasportlichen Allradler mit doppelt aufgeladenem 3,8-Liter-V6, der 480 PS und 588 Newtonmeter Drehmoment an das sechsstufige Doppelkupplungs-Getriebe schickt und über 300 km/h Spitze erreicht. Eine Geschwindigkeit, für die man bei den aktuellen Platzhirschen vom Schlage eines Porsche 911 Turbo deutlich mehr Geld einsetzen muss.
Eben noch am Ring, jetzt schon auf der Straße: Der 350Z Racing Edition erinnert an den 2007er Renneinsatz von Nissan beim 24-Stunden-Rennen. Für 48.590 Euro steht der besondere 350er ab Herbst 2007 beim Händler.

Eben noch am Ring, jetzt auf der Straße: Der 350Z Racing Edition erinnert an den 2007er Renneinsatz von Nissan beim 24-Stunden-Rennen.
“Pikes Peak Weiß” – in diesem neu kreierten Farbton rollt im September der Nissan 350Z Racing Edition zum Händler. Bestückt mit schwarz lackierten Alus im 19-Zoll-Format, Endschalldämpfer von Cobra und um mindestens 25 Millimeter (maximal 45 mm) tiefergelegt, unterscheidet sich das japanische Sondermodell sehr markant von den “normalen” 350ern. Und das ist auch gut so, immerhin soll die 48.590 Euro teure Racing Edition an das Nissan-Abenteuer beim 24-Stunden-Rennen erinnern. Zwar schied das Team um den Ex-DTM-Profi Kurt Thiim nach rund Dreiviertel des Rennens aus, die Erfahrungen aus dem extrem harten Dauereinsatz will jedoch niemand im Nissan-Lager missen. Neben den schon auf den ersten Blick sichtbaren Unterschieden punktet das Sondermodell serienmäßig mit schwarzen Ledersitzen, vier mitgelieferten 18-Zoll-Winderreifen sowie einer nummerierten Innenraum-Plakette mit den Unterschriften der Nürburgring-Fahrer Kurt Thiim, Holger Eckhardt, Nicole Lüttecke und Tim Schrick. Das Sahnhäubchen bildet allerdings der Satz Sponsoren-Aufkleber, der den 350Z Racing Edition endgültig zum heißen Renner machen soll. Bestellt werden kann der weiße Nissan ab sofort, die Auslieferung erfolgt ab Ende September.